Eigentlich ist dieser "the mother of all non-holidays" (Dr. Bob Kelso) wirklich eine Krankheit, die sich leider auch immer mehr bei uns ausbreitet. Ich frag mich immer was der Scheiß soll, ich feier ja auch nicht das chinesische Neujahrsfest in dem ich nen Hund brate oder so.
Jedenfalls ist der Hype in U-S-A natürlich noch größer, bringt thematisch passend neben der gehenkten Sarah Palin aber noch eine kleine Schönheit mit. Look here:
www.yeswecarve.com
Viel Spaß damit
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Spaß muss sein
Servus sag ich.
Leider fehlt mir momentan die Energie für längere Einträge, aber immerhin muss ich euch sagen, dass ich von euch bestens unterhalten werde. Deshalb als kleines Dankeschön mein bislang liebster Witz zur Finanzkrise, den ich über Umwege beim Finblog gelesen habe:
Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus? Im Kommunismus wird erst verstaatlicht und dann ruiniert.
In diesem Sinne, fröhlichen Untergang
Matthias
P.S.: Zum Vormerken: Barbara und ich schmeißen am 6. Dezember eine Party ohne Grund und Namen und ihr seid natürlcih alle herzlich eingeladen. Genaueres folgt aber noch per Mail.
Leider fehlt mir momentan die Energie für längere Einträge, aber immerhin muss ich euch sagen, dass ich von euch bestens unterhalten werde. Deshalb als kleines Dankeschön mein bislang liebster Witz zur Finanzkrise, den ich über Umwege beim Finblog gelesen habe:
Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus? Im Kommunismus wird erst verstaatlicht und dann ruiniert.
In diesem Sinne, fröhlichen Untergang
Matthias
P.S.: Zum Vormerken: Barbara und ich schmeißen am 6. Dezember eine Party ohne Grund und Namen und ihr seid natürlcih alle herzlich eingeladen. Genaueres folgt aber noch per Mail.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Hackfleischbesprechungen
Wie in den vorangehenden Bildbesprechungen liegt der Schlüssel zum Verständnis der heutigen Hackfleischinszenierung im Detail – im Paprikastreifen nämlich. Etymologisch kommt der Begriff Paprika aus dem Kroatischen und bedeutet ‚die, die scharf ist’.
Hat der Bildbetrachter diesen Hinweis erst einmal verstanden, so ist es nicht weit zum Schluss dass PLUS hier ein Vorher-Nachher-Szenario darstellt und somit leicht verschmitzt auf das westliche Frauenideal anspielt.
Wundervoll!
Montag, 27. Oktober 2008
Bundesliga in Gefahr (wieder mal)
Hab ich da was verpasst? Nachdem man ja ohne Premiere keine Chance mehr hat, irgendein Liga- oder Pokalspiel zu sehen, steht jetzt auch noch das Format "Zusammenfassung des Spieltags" auf der Liste der bedrohten Arten. Anscheinend liegen schon einige Häscher auf der Lauer:
Fußball im Privatfernsehen – Sat. 1 will ran (taz)
Fußball im Privatfernsehen – Sat. 1 will ran (taz)
Sonntag, 26. Oktober 2008
Anleitung für Hoffenheim-Sympathisanten
Respektive Bayer Leverkusen oder des VfL Wolfsburg (sorry Seifi, einfach der Genauigkeit wegen)
EDIT: Axxel ist mein persönlicher Kevin Lüttgebohmert.
EDIT: Axxel ist mein persönlicher Kevin Lüttgebohmert.
Och bitte, nein!
Bevor das morgen wieder rauscht im Blätterwald, eine kurze Bitte an alle Journalisten, Medienschaffenden und sonstige Sportereignisver- und bewerter:
Erzählt mir bitte nicht, dass Hoffenheim irgendwie cool sein soll. Ich möchte auch nichts von Nachhaltigkeit, Spielkultur oder Folgerichtigkeit in Bezug auf Hoffenheims Tabellenposition hören. Des weiteren verbietet sich die Phrase "Jedem Nörgler sollte an diesem Wochenende klar geworden sein..." und auch sonst möchte niemand überzeugt, unterrichtet oder sonstwie belehrt werden. Dieser Verein bewegt niemanden, er liegt niemandem am Herzen und sollte Platz machen für Mannschaften, die wirklich Bedeutung in den Fußballsport bringen.
Ich Danke für das Verständnis.
Erzählt mir bitte nicht, dass Hoffenheim irgendwie cool sein soll. Ich möchte auch nichts von Nachhaltigkeit, Spielkultur oder Folgerichtigkeit in Bezug auf Hoffenheims Tabellenposition hören. Des weiteren verbietet sich die Phrase "Jedem Nörgler sollte an diesem Wochenende klar geworden sein..." und auch sonst möchte niemand überzeugt, unterrichtet oder sonstwie belehrt werden. Dieser Verein bewegt niemanden, er liegt niemandem am Herzen und sollte Platz machen für Mannschaften, die wirklich Bedeutung in den Fußballsport bringen.
Ich Danke für das Verständnis.
Querverweis
Die Nationalelf ist nicht mehr ernst zu nehmen. Also lasse ich es bleiben. Vielleicht habt Ihr ja Lust. Sorry, Nils...
Alles Sissys, außer Franz.
Freitag, 24. Oktober 2008
Samstag, 18. Oktober 2008
Serientipp
Oh mein Gott, geht alle sofort los und kauft euch die erste Staffel der Serie "Big Love". Ich bin schon seit langem nicht mehr so gut unterhalten worden und auch wenn ich das in dem Zusammenhang bereits erwähnt habe, so ab der Mitte der ersten Staffel scheinen da echte Soprano-Qualitäten durch. Und das ist ja bekanntlich die beste Serie der Welt...
HBO hat es einfach drauf, wie die es schaffen, dass einem am Schirm binnen Sekunden warm ums Herz und kalt am Arsch wird, man szenenweise vergisst, wie gruselig die Gesamtsituation ist und nur mit der einen Figur fühlt, die gerade um einen Wunsch kämpft - nur um dann wieder mit der Bratpfanne die Realität verpasst zu bekommen. Groß!
UPDATE (von Axxel): Kann man sich hier auch bequem angucken. Ich kann die Serie ebenfalls nur wärmstens empfehlen, immerhin spielen Bill Paxton, Chloe Sevigny, Harry Dean Stanton und Jeanne Tripplehorn mit. Oder hier bestellen. Oder hier.
HBO hat es einfach drauf, wie die es schaffen, dass einem am Schirm binnen Sekunden warm ums Herz und kalt am Arsch wird, man szenenweise vergisst, wie gruselig die Gesamtsituation ist und nur mit der einen Figur fühlt, die gerade um einen Wunsch kämpft - nur um dann wieder mit der Bratpfanne die Realität verpasst zu bekommen. Groß!
UPDATE (von Axxel): Kann man sich hier auch bequem angucken. Ich kann die Serie ebenfalls nur wärmstens empfehlen, immerhin spielen Bill Paxton, Chloe Sevigny, Harry Dean Stanton und Jeanne Tripplehorn mit. Oder hier bestellen. Oder hier.
Unser Kulturkreis ist verflucht
Es drängt sich mir immer mehr auf. Diese Woche besonders stark. Aber eben schoss mir die Erkenntnis wie ein Blitz durch die Glieder. Beim Bäcker in Stuttgart. Unser Kulturkreis ist verflucht!
Ich sehe die Sache im Moment ja von mehreren Fronten.
Zum eine die Stellenanzeigen.
Da würde man ja gerne ein solide beendetes Studium mit Spezialbildung in dem Bereich US-Großstadt-Genrekino einbringen. Einfach mal so richtig die Genre-Sau durchs deutsche Fernsehen treiben. In den USA sind ja von "24" bis "The Wire", von "The Shield" bis zu "NYPD Blue" 1a Krimiformate unterwegs. Sowas könnte ich. Ich habe meinen Seeßlen gelesen und weiß von der spezifischen Position des Polizisten in der Gesellschaft. Er muss sie schützen, ist aber selbst Teil des Apparates, der jeden Tag Ungerechtigkeit produziert. Ein kastrierter Westerner, nur am Leben gehalten durch die abartigen Figuren da draußen, die zumindest oberflächlich betrachtet noch widerwärtiger sind als das aus den Fugen geratene System, dass er als Polizist mit repräsentiert. Das könnte ich, ich habe die Pläne sozusagen in der Schublade. Her mit dem Job, ich mach das! Und, was findet der geneigte finktional orientierte Nachwuchsredakteur?

Na toll. Lensen und Partner. Diesen Schwachsinn hält doch kein Mensch aus. Da ist doch der Dreck unter Jack Bauers kleinem Finger filmischer als dieser gequirlte Schrott. Und wenn mein an Erfahrung reiches Leben mich eins gelehrt hat dann, dass Dinge die Schimpansen besser als Menschen können auch besser bei den Schimpansen bleiben sollte.
Aber den Zustand eines Landes bestimmt man ja am besten anhand derer die hinten runter fallen. In England sind das zum Beispiel Amy Winehouse oder Pete Doherty. Und bei uns?
"I no longer hear the Music!"

Als ich diese Schlagzeile heute morgen beim Brötchen holen las war mir klar:
Egal was die Leute über den Deutschen Fernsehpreis sagen und egal was dieser Reich Ranitzki sagt, wir haben keine Chance! Unser Kulturkreis ist verflucht. Irgendwer hat 13 tote schwarze Katzen rund um unser kleines Land vergraben und unser verfluchter Kulturkreis siecht und vegetiert ewig, weil alle dumm werden und keiner mehr merkt wie verflucht dämlich alle populären Kulturerzeugnisse sind.
Im Zoo suchen sie jemand der die Giraffenscheisse aufsammelt. Ich glaub ich ruf da mal an.
Ich sehe die Sache im Moment ja von mehreren Fronten.
Zum eine die Stellenanzeigen.
Da würde man ja gerne ein solide beendetes Studium mit Spezialbildung in dem Bereich US-Großstadt-Genrekino einbringen. Einfach mal so richtig die Genre-Sau durchs deutsche Fernsehen treiben. In den USA sind ja von "24" bis "The Wire", von "The Shield" bis zu "NYPD Blue" 1a Krimiformate unterwegs. Sowas könnte ich. Ich habe meinen Seeßlen gelesen und weiß von der spezifischen Position des Polizisten in der Gesellschaft. Er muss sie schützen, ist aber selbst Teil des Apparates, der jeden Tag Ungerechtigkeit produziert. Ein kastrierter Westerner, nur am Leben gehalten durch die abartigen Figuren da draußen, die zumindest oberflächlich betrachtet noch widerwärtiger sind als das aus den Fugen geratene System, dass er als Polizist mit repräsentiert. Das könnte ich, ich habe die Pläne sozusagen in der Schublade. Her mit dem Job, ich mach das! Und, was findet der geneigte finktional orientierte Nachwuchsredakteur?

Na toll. Lensen und Partner. Diesen Schwachsinn hält doch kein Mensch aus. Da ist doch der Dreck unter Jack Bauers kleinem Finger filmischer als dieser gequirlte Schrott. Und wenn mein an Erfahrung reiches Leben mich eins gelehrt hat dann, dass Dinge die Schimpansen besser als Menschen können auch besser bei den Schimpansen bleiben sollte.
Aber den Zustand eines Landes bestimmt man ja am besten anhand derer die hinten runter fallen. In England sind das zum Beispiel Amy Winehouse oder Pete Doherty. Und bei uns?
"I no longer hear the Music!"

Als ich diese Schlagzeile heute morgen beim Brötchen holen las war mir klar:
Egal was die Leute über den Deutschen Fernsehpreis sagen und egal was dieser Reich Ranitzki sagt, wir haben keine Chance! Unser Kulturkreis ist verflucht. Irgendwer hat 13 tote schwarze Katzen rund um unser kleines Land vergraben und unser verfluchter Kulturkreis siecht und vegetiert ewig, weil alle dumm werden und keiner mehr merkt wie verflucht dämlich alle populären Kulturerzeugnisse sind.
Im Zoo suchen sie jemand der die Giraffenscheisse aufsammelt. Ich glaub ich ruf da mal an.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Huch!
Creeps (You're Giving Me The)
Ob das ein neuer Trend in der Printwerbung ist? Zwei Beispiele, die mich jüngst beim Gang durch die Stadt zusammenzucken liessen:
Da ist erstmal dieser Kerl von der neuen, superbescheuerten Mercure-Kampagne, die unter dem Titel "Meet the Mercures" die Angestellten zu Superhelden stilisiert, die alles daran setzen, dem Gast den besten Hotelaufenthalt aller Zeiten zu bescheren.
Dies allein ist schon deppert, zudem man dann konsequenterweise auch noch "Mr. Minibar", "Mrs. Gratishandtuch" und "Miss Blowjob" hinzudichten sollte, am meisten verstört hat mich dann aber doch der hier abgebildtete Typ mit den gelben (nee, das ist nicht mehr blond. Das ist gelb!) Haaren, der personifizierte "Mr. Detail". Will man sich von so einem Typen Blumen in die Bude stellen lassen? Mich macht der irre Blick über das Buket schon ein bisschen nervös, man hört förmlich, wie er in knabenhafter, psychotisch-leiser Stimme, geschüttelt von nervösen Zuckungen, vor sich her zischt: "Alles muss perfekt sein … jedes Detail muss stimmen."
Das erinnert mich persönlich eher an einen gestörten Serienmörder, der seine Opfer ausweidet und die sorgfältig abgetrennten Körpergliedmaßen zu einem bizarren Gebilde zusammen leimt (Jedes Detail muss stimmen). Später findet die Polizei einen blutigen Schrein, der selbst erfahrene Beamten bleich werden lässt. Und so einer soll Zimmerservice machen? Nee!
Weiter gehts mit der Sparkasse. Gerade die Bankenkrise ist ja im Moment gebeutelt wie Jens, "Vertrauen" ist das Stichwort, was dieser Tage immer wieder durch die Gazetten geistert. Das Vetrauen in die Banken, die Märkte, die Aktien, den Dax muss wieder hergestellt werden. Und dann kommt die Sparkasse mit diesen Gesichtern an:



Die Kampagne läuft unter dem Motto "Mit allen Sinnen für sie da", also sind in den Fotos nur spezielle Gesichtspartien hervorgehoben. Aber besonders die Dame ganz unten sieht aus, als ob sie mir jede Sekunde eine Klinge an die Kehle halten und mich um mein Geld erleichtern wollte. Ganz oben wieder ein Serientäter, diesmal der smarte Hochzeitsschwindler, der sich den Damen charmant vorstellt, um sie dann feig´zu erdrosseln. Ob ich da eine Geldanlage machen will? I don't think so!
Und der Vollständigkeit wegen noch ein Foto vom vergangen Juni von der Sparkasse Mainz. Ein jeder bilde sich sein eigenes Urteil:

Da ist erstmal dieser Kerl von der neuen, superbescheuerten Mercure-Kampagne, die unter dem Titel "Meet the Mercures" die Angestellten zu Superhelden stilisiert, die alles daran setzen, dem Gast den besten Hotelaufenthalt aller Zeiten zu bescheren.
Dies allein ist schon deppert, zudem man dann konsequenterweise auch noch "Mr. Minibar", "Mrs. Gratishandtuch" und "Miss Blowjob" hinzudichten sollte, am meisten verstört hat mich dann aber doch der hier abgebildtete Typ mit den gelben (nee, das ist nicht mehr blond. Das ist gelb!) Haaren, der personifizierte "Mr. Detail". Will man sich von so einem Typen Blumen in die Bude stellen lassen? Mich macht der irre Blick über das Buket schon ein bisschen nervös, man hört förmlich, wie er in knabenhafter, psychotisch-leiser Stimme, geschüttelt von nervösen Zuckungen, vor sich her zischt: "Alles muss perfekt sein … jedes Detail muss stimmen."
Das erinnert mich persönlich eher an einen gestörten Serienmörder, der seine Opfer ausweidet und die sorgfältig abgetrennten Körpergliedmaßen zu einem bizarren Gebilde zusammen leimt (Jedes Detail muss stimmen). Später findet die Polizei einen blutigen Schrein, der selbst erfahrene Beamten bleich werden lässt. Und so einer soll Zimmerservice machen? Nee!
Weiter gehts mit der Sparkasse. Gerade die Bankenkrise ist ja im Moment gebeutelt wie Jens, "Vertrauen" ist das Stichwort, was dieser Tage immer wieder durch die Gazetten geistert. Das Vetrauen in die Banken, die Märkte, die Aktien, den Dax muss wieder hergestellt werden. Und dann kommt die Sparkasse mit diesen Gesichtern an:



Die Kampagne läuft unter dem Motto "Mit allen Sinnen für sie da", also sind in den Fotos nur spezielle Gesichtspartien hervorgehoben. Aber besonders die Dame ganz unten sieht aus, als ob sie mir jede Sekunde eine Klinge an die Kehle halten und mich um mein Geld erleichtern wollte. Ganz oben wieder ein Serientäter, diesmal der smarte Hochzeitsschwindler, der sich den Damen charmant vorstellt, um sie dann feig´zu erdrosseln. Ob ich da eine Geldanlage machen will? I don't think so!
Und der Vollständigkeit wegen noch ein Foto vom vergangen Juni von der Sparkasse Mainz. Ein jeder bilde sich sein eigenes Urteil:
Prominentenquartett
Okay, die Aufnahme ist ein bißchen schwammig, aber das waren die Prominenten, die gestern unweit meines Arbeitsplatzes während des NBA-Spiels in der o2-World weilten. Ich wusste gar nicht, dass die Leute Fans der Wizards respektive der Hornets sind. Egal, hat meine Arbeit ein bißchen aufgewertet. Anderer Promi, nicht im Bild: Detlef "Det the Threat" Schrempf. Heute abend in der Halle: Bushido. Mal gespannt, wieviel die von meinem Arbeitsplatz übrig lassen.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Wassup, bitches?

Mit diesem Plakat wirbt der NDR für sein Programm in MeckPom (musste heute in Schwerin umsteigen). Was zum Henker macht denn die Alte da mit ihren Flossen? Gangsigns? East Coast? West Coast? Waterkant? Selbst der Beischläfer im Hintergrund ist voll geflasht.
UPDATE: Dazu das passende Video - Billy Reid und "White Chicks and Gang Signs"
Samstag, 11. Oktober 2008
Alles Mögliche
Tach hier aus Berlin.
Anstatt dem wohl letzten schönen Tag des Jahres (also wirklich schön, goldener Herbst, 20 Grad Celsius - wo sind die Sonderzeichen? - und Sonne), widme ich mich lieber den Exilmainzern.
Axxel, die blöde Socke hat gestern 5 mal hintereinander im Wii-Retro-Bomberman gegen mich gewonnen, dann hab ich ihn auf die Strasse gesetzt. Ich hoffe er ist in Hundescheiße getreten! Aber selbst wenn Axxel nicht in Hundescheiße getreten ist, ist heute ein guter Tag. Warum? Na, ganz einfach: ein glücklicher Zufall will es, dass ich heute zum Klitschklo Kampf gehe. Das wird ein Faustkampf-Fest der Superlative! Ich freue mich wirklich und muss natürlich an den Lang Zappel aus Eibelshausen denken. Der Lang Zappel war in den 60ern beim Bundesgrenzschutz in Frankfurt. Als man vor dem Jahrhundertkampf Cassius Clay vs. Karl Mildenberger im Waldstadion noch Sparringspartner für Karl Mildenberger benötigte, kam dessen Trainer zu den Jungs vom BGS und hat nach Männern gesucht, die in Statur realistisch einen Schwergewichtsweltmeister simulieren können. Lang Zappel wurde ausgewählt und Sparringspartner von Karl Mildenberger. Clay gewinnt den Kampf, prügelt endlose 12 Runden auf den zähen, aber letztlich chancenlosen Mildenberger ein. Mildenberger wird von einem Reporter des HR gefragt, ob die Schläge Clays schlimm gewesen seinen. Mildenberger soll darauf geantwortet haben: "Die Schläge von Clay waren kein Problem. Der Lang Zappel aus Eibelshausen hingegen, der hat mir ordentlich zugesetzt"
So erzählt man es sich zumindest in Eibelshausen. Ich werde heute Abend testen, wie gut der Name Eibelshausen in der Boxszene noch klingt - über 40 Jahre nachdem Lang Zappel der Sparringspartner von Karl Mildenberger war. Ich gehe davon aus mindestens ein Bier gratis zu bekommen und den ein oder anderen verängstigten Blick zu ernten.
Wäre ich Boxer, würde ich übrigens dieser Tage den Chemical Brothers Remix des Oasis Songs "Falling Down" zum Aufwärmen hören. Den gibt's gratis hier
Ansonsten, wo wir schon bei Gratis-Netz-Remixen sind. Probiert auch mal den Soulwax Remix von MGMTs Kids.
Darüber hinaus sei betont, dass das neue Oasis Album mal wieder wesentlich besser ist als einem die Musikpresse weiß machen will. Es heißt "Dig Out Your Soul" und ist in jedem gut sortierten Plattenladen käuflich zu erwerben (Imperativ!).
Axxel und ich haben diskutiert ob die Flatrate-Sauf-Druckbetankungshymne "Arbeit Nervt" von Deichkind jetzt des Guten zuviel ist oder es nie genug von so Liedern geben kann.
Ein Ergebnis gibt es nicht. Ballerman-Rave-Gymnasiasten-Hip-Hop als Sackgasse. Ja irgendwie schon aber das Lied ist auch irgendwie total gut.
Zum Diskurs dann auch noch eine Introartikel zum Thema, der es in der Gesamtheit von Pro und Contra wohl auch ganz gut auf den Punkt bringt.
Ach ja und ansonsten freue ich mich ja jeden Tag auf die Sendung "Börse im Ersten" um zehn vor Tagesschau. Präsentiert von genau den Leuten, die uns gerne allen die Form von Geldanlage aufgeschwätzt hätten, die nun der ganzen gierigen bekackten verfilzten Finanzwelt um die Ohren fliegt. Das Format sieht in dem Sinne keine kritische Berichterstattung vor, bietet Bauernweisheiten zur Börse, die damals, als Manfred Krug noch alle Menschen zu T-Aktionären machen wollte, vielleicht gern gehört wurden, der Monströsität der aktuellen Situation aber soweit hinterher hinken, dass es schon wieder zum Lachen ist.
Daher hier nicht das original sondern die großartige Switch-Parodie
Und wenn wir schon dabei sind:
So, ich geh jetzt Wohnung saugen, dann nochmal raus in die Sonne und danach zu Klitschko.
Nationalmannschaft verpass ich wohl aber wenn René Alder statt Tim Wiese im Tor steht habe ich eh keine Lust!
Und zum Schluss noch die Preisfrage:
Woher stammt Karl Mildenberger und welchem Fußballverein schenkt er sein Herz?
Kleiner Tip:
Der Verein hat am Freitag in einem Freundschaftsspiel Gladbach 3:0 geschlagen.
@ René: "Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg" - Marie von Ebner-Eschenbach.
@ alle: "Die Schläge von Clay waren kein Problem. Der Lang Zappel aus Eibelshausen hingegen, der hat mir ordentlich zugesetzt" - Karl Mildenberger
Anstatt dem wohl letzten schönen Tag des Jahres (also wirklich schön, goldener Herbst, 20 Grad Celsius - wo sind die Sonderzeichen? - und Sonne), widme ich mich lieber den Exilmainzern.
Axxel, die blöde Socke hat gestern 5 mal hintereinander im Wii-Retro-Bomberman gegen mich gewonnen, dann hab ich ihn auf die Strasse gesetzt. Ich hoffe er ist in Hundescheiße getreten! Aber selbst wenn Axxel nicht in Hundescheiße getreten ist, ist heute ein guter Tag. Warum? Na, ganz einfach: ein glücklicher Zufall will es, dass ich heute zum Klitschklo Kampf gehe. Das wird ein Faustkampf-Fest der Superlative! Ich freue mich wirklich und muss natürlich an den Lang Zappel aus Eibelshausen denken. Der Lang Zappel war in den 60ern beim Bundesgrenzschutz in Frankfurt. Als man vor dem Jahrhundertkampf Cassius Clay vs. Karl Mildenberger im Waldstadion noch Sparringspartner für Karl Mildenberger benötigte, kam dessen Trainer zu den Jungs vom BGS und hat nach Männern gesucht, die in Statur realistisch einen Schwergewichtsweltmeister simulieren können. Lang Zappel wurde ausgewählt und Sparringspartner von Karl Mildenberger. Clay gewinnt den Kampf, prügelt endlose 12 Runden auf den zähen, aber letztlich chancenlosen Mildenberger ein. Mildenberger wird von einem Reporter des HR gefragt, ob die Schläge Clays schlimm gewesen seinen. Mildenberger soll darauf geantwortet haben: "Die Schläge von Clay waren kein Problem. Der Lang Zappel aus Eibelshausen hingegen, der hat mir ordentlich zugesetzt"
So erzählt man es sich zumindest in Eibelshausen. Ich werde heute Abend testen, wie gut der Name Eibelshausen in der Boxszene noch klingt - über 40 Jahre nachdem Lang Zappel der Sparringspartner von Karl Mildenberger war. Ich gehe davon aus mindestens ein Bier gratis zu bekommen und den ein oder anderen verängstigten Blick zu ernten.
Wäre ich Boxer, würde ich übrigens dieser Tage den Chemical Brothers Remix des Oasis Songs "Falling Down" zum Aufwärmen hören. Den gibt's gratis hier
Ansonsten, wo wir schon bei Gratis-Netz-Remixen sind. Probiert auch mal den Soulwax Remix von MGMTs Kids.
Darüber hinaus sei betont, dass das neue Oasis Album mal wieder wesentlich besser ist als einem die Musikpresse weiß machen will. Es heißt "Dig Out Your Soul" und ist in jedem gut sortierten Plattenladen käuflich zu erwerben (Imperativ!).
Axxel und ich haben diskutiert ob die Flatrate-Sauf-Druckbetankungshymne "Arbeit Nervt" von Deichkind jetzt des Guten zuviel ist oder es nie genug von so Liedern geben kann.
Ein Ergebnis gibt es nicht. Ballerman-Rave-Gymnasiasten-Hip-Hop als Sackgasse. Ja irgendwie schon aber das Lied ist auch irgendwie total gut.
Zum Diskurs dann auch noch eine Introartikel zum Thema, der es in der Gesamtheit von Pro und Contra wohl auch ganz gut auf den Punkt bringt.
Ach ja und ansonsten freue ich mich ja jeden Tag auf die Sendung "Börse im Ersten" um zehn vor Tagesschau. Präsentiert von genau den Leuten, die uns gerne allen die Form von Geldanlage aufgeschwätzt hätten, die nun der ganzen gierigen bekackten verfilzten Finanzwelt um die Ohren fliegt. Das Format sieht in dem Sinne keine kritische Berichterstattung vor, bietet Bauernweisheiten zur Börse, die damals, als Manfred Krug noch alle Menschen zu T-Aktionären machen wollte, vielleicht gern gehört wurden, der Monströsität der aktuellen Situation aber soweit hinterher hinken, dass es schon wieder zum Lachen ist.
Daher hier nicht das original sondern die großartige Switch-Parodie
Und wenn wir schon dabei sind:
So, ich geh jetzt Wohnung saugen, dann nochmal raus in die Sonne und danach zu Klitschko.
Nationalmannschaft verpass ich wohl aber wenn René Alder statt Tim Wiese im Tor steht habe ich eh keine Lust!
Und zum Schluss noch die Preisfrage:
Woher stammt Karl Mildenberger und welchem Fußballverein schenkt er sein Herz?
Kleiner Tip:
Der Verein hat am Freitag in einem Freundschaftsspiel Gladbach 3:0 geschlagen.
@ René: "Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg" - Marie von Ebner-Eschenbach.
@ alle: "Die Schläge von Clay waren kein Problem. Der Lang Zappel aus Eibelshausen hingegen, der hat mir ordentlich zugesetzt" - Karl Mildenberger
Freitag, 10. Oktober 2008
Habe ich so auch noch nie gesehen
Sonntag, 5. Oktober 2008
17 Jahre.
Etwa so lange, wie ich FC-Fan bin, musste ich auch auf einen Sieg meiner Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach warten. Gestern war es dann endlich so weit. Für mich sieht die Fußballwelt sowas von zart rosa aus, das kann sich keiner vorstellen. Aber Kopf hoch René, weder sind wir schon vor dem Abstieg sicher, noch ihr abgestiegen. Die Entlassung von Jos finde ich übrigens ziemlichen Schwachsinn. War die vor der Saison ausgegebene Parole nicht "Kontinuität"? Müssen der Ziege und der Königs sich in der Britannica aber verblättert haben...
Allez FC!
ps: Einen Punkt vor Bayern!
Allez FC!
ps: Einen Punkt vor Bayern!
Samstag, 4. Oktober 2008
Brandenburg
Etwa zehn Stunden zu spät, aber immerhin. Mein Beitrag zum Tag der deutschen Einheit.
Rainald Grebe mit "Brandenburg"
Rainald Grebe mit "Brandenburg"
Aktuelle Fußball-Welt
In der Schule müssen die Kinder sagen was
die Papis von Beruf sind. Alle melden sich
zu Wort:
"Bäcker"
"Hausmeister"
"Busfahrer"
"Beamter"
Nur der kleine Noah zögert ein wenig.
Die Lehrerin sagt: "Noah, nun sag' schon
was ist Dein Vater von Beruf ?"
Noah schaut verlegen nach unten und sagt schließlich:
"Mein Vater ist Bedienung in einer Schwulenbar,
arbeitet die ganze Nacht nur mit einer Schürze
bekleidet und für 50 € bietet er auch gewisse
Dienste an..."
Betretenes Schweigen.
Die Stunde ist zu Ende, alle Kinder rennen raus.
Die Lehrerin ruft Noah nochmal zu sich und fragt:
"Aber Noah, ist das denn wirklich wahr mit Deinem
Vater?"
Noah gesteht unter Tränen:
"Nein, in Wirklichkeit spielt er beim FC Bayern,
aber ich hab' mich so geschämt."
die Papis von Beruf sind. Alle melden sich
zu Wort:
"Bäcker"
"Hausmeister"
"Busfahrer"
"Beamter"
Nur der kleine Noah zögert ein wenig.
Die Lehrerin sagt: "Noah, nun sag' schon
was ist Dein Vater von Beruf ?"
Noah schaut verlegen nach unten und sagt schließlich:
"Mein Vater ist Bedienung in einer Schwulenbar,
arbeitet die ganze Nacht nur mit einer Schürze
bekleidet und für 50 € bietet er auch gewisse
Dienste an..."
Betretenes Schweigen.
Die Stunde ist zu Ende, alle Kinder rennen raus.
Die Lehrerin ruft Noah nochmal zu sich und fragt:
"Aber Noah, ist das denn wirklich wahr mit Deinem
Vater?"
Noah gesteht unter Tränen:
"Nein, in Wirklichkeit spielt er beim FC Bayern,
aber ich hab' mich so geschämt."
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Miss Kenichi
Hallo Zusammen!
Vielleicht könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass ich mal darauf hingewiesen habe, dass eine gute Freundin von mir im Hafengarten auftritt. Ihr Künstlername - Miss Kenichi.
Miss Kenichi - alias Katrin - hat gerade ihr zweites Album aufgenommen und spielt (und dieser Hinweis geht vor allem in Richtung Isa) am 18.10. in Stuttgart.
Hier mal der Link zu Ihrer Myspace-Seite:
www.myspace.com/misskenichi
Da sie in Berin wohnt, wird sie bestimmt öfter mal auch dort spielen. Also sind auch Axel und Nils "nah dran".
Liebe Grüße aus der Jubiläumsstadt (70 Jahre Wolfsburg)! :-)
Seifi
Vielleicht könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass ich mal darauf hingewiesen habe, dass eine gute Freundin von mir im Hafengarten auftritt. Ihr Künstlername - Miss Kenichi.
Miss Kenichi - alias Katrin - hat gerade ihr zweites Album aufgenommen und spielt (und dieser Hinweis geht vor allem in Richtung Isa) am 18.10. in Stuttgart.
Hier mal der Link zu Ihrer Myspace-Seite:
www.myspace.com/misskenichi
Da sie in Berin wohnt, wird sie bestimmt öfter mal auch dort spielen. Also sind auch Axel und Nils "nah dran".
Liebe Grüße aus der Jubiläumsstadt (70 Jahre Wolfsburg)! :-)
Seifi
Nachschlag zum Schwäbischen
Wie nennt man auf schwäbisch ein Schwein, dass verzweifelt um Hilfe ruft?
- Notrufsäule!
- Notrufsäule!
Abonnieren
Kommentare (Atom)


