Bevor das morgen wieder rauscht im Blätterwald, eine kurze Bitte an alle Journalisten, Medienschaffenden und sonstige Sportereignisver- und bewerter:
Erzählt mir bitte nicht, dass Hoffenheim irgendwie cool sein soll. Ich möchte auch nichts von Nachhaltigkeit, Spielkultur oder Folgerichtigkeit in Bezug auf Hoffenheims Tabellenposition hören. Des weiteren verbietet sich die Phrase "Jedem Nörgler sollte an diesem Wochenende klar geworden sein..." und auch sonst möchte niemand überzeugt, unterrichtet oder sonstwie belehrt werden. Dieser Verein bewegt niemanden, er liegt niemandem am Herzen und sollte Platz machen für Mannschaften, die wirklich Bedeutung in den Fußballsport bringen.
Ich Danke für das Verständnis.
6 Kommentare:
Nils, ich weiss nicht, was Du hast. Das ist ganz klar der Neid, der da aus Dir spricht, denn das alles kann nur eine Neiddebatte sein, von den miefigen Fans der erfolglosen und sogenannten Traditionsvereine. Also, so wie ich die Situation von Isar bis Nordsee einschätze, ist "Fußballdeutschland begeistert". Desweiteren ist die TSG 1899 (das Geburtsjahr Vadder Hopps, wie er ja liebevoll im Unternehmen genannt wird) eine absolute "Bereicherung für den deutschen Fußball."
Amen, Nils, Amen. Ich habe es so satt. Da ist man ja glatt froh darüber, nicht in der 1. Liga zu kicken, an den letzten beiden Wochenenden habe ich die Bundesligakonferenz Samstags abgeschaltet, weil die Kommentatoren sich so einen abgewedelt haben auf Hoffenheim.
Ich kann es nicht mehr hören, ganz ehrlich - und diese übermäßige Beweihräucherung ist mir auch ein absolutes Rätsel. Bah.
Und Neiddebatte, ich höre immer nur Neiddebatte. Ich kann nur an die alte Weisheit erinnern, jeder Verein sucht sich seine Fans. Hoch die Tassen, dass wir bereits alle vom Markt sind. Stell dir vor, du wachst morgens auf und bist Fan der TSG 1899 (allein dieser Bastel-Name ist schon so absurd). Da kneifst du dir doch die Backen blutig, in der Hoffnung, dass du immernoch schläfst...
bitteschön, der anfang ist schon gemacht und natürlich sind´s wieder die investigativen höllenhunde des spiegels. apple doof, hoffenheim toll.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,586633,00.html
Dazu direkt ein Zitat aus dem Teasertext:
"Sie verzaubern die Fans…"
Alle 200 oder was? SpOn und seine Vorliebe für Verallgemeinerungen ("Die Webgemeinde jubelt", "Die Blogosphäre ist schockiert" etc), aber das ist ein anderes Thema. Auch auf die Gefahr hin, ein ewig gestriger zu sein, ich gebe Mara Recht: Jeder kriegt die Fans, die er verdient. ALBA Berlin ist da ein schönes Beispiel. Nicht so asozial wie Fussball und sie gewinnen eigentlich immer. Darüber hinaus gibt es beim BB ja eh keine Fouls, da ja mittlerweile schon das Angucken des Gegners mit restriktiven Strafen belegt wird.
Vereine wie Hoffenheim oder Wehen etablieren nicht nur eine neue Art von Fussballclubs, sondern eben auch eine neue Fankultur, wobei man aus diesem Komposita sowohl "Fan" als auch "Kultur" streichen kann. Was bleibt dann übrig? Eben.
Wobei ich ja anzweifle, dass Strafen erst durch ihren restrikitiven Charakter ihren Pfeffer beziehen. Die nicht-restriktiven Strafen sind ja dann doch eher nicht-existent. :-)
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