Montag, 22. Dezember 2008

Das Christkind?

Nein, besser!


Ich habe die Cola-Trucks gesehen, es gibt sie wirklich!



In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, kurbelt den Konsum an, kauft ein deutsches Auto und gebt aus, was Ihr habt. Wenn Ihr Glück habt kommen sie dann auch zu Euch - die Cola-Trucks!

(Zu den bösen Kindern, den Leuten von der Linkspartei und den knauserigen, sparsamen Menschen kommt das Sinalco-Moped und verteilt nichts anderes als Prügel...)

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Kleines Rätsel


Welche Ware oder Dienstleistung wird in diesem Laden feilgeboten? Zur Auflösung kleines Foto unten anklicken. Und ehrlich – hättet ihr´s gewusst?

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Adam Green bloggt…

… jeden Tag noch bis Weihnachten auf zuender.zeit.de

UPDATE: Ich wusste bislang gar nicht, dass Adam Green ein Urenkel von Felice Bauer ist, der Brieffreundin und zeitweise Verlobten von Franz Kafka – vielleicht ist das der Schlüssel zum Verständnis seines teils so geheimnisvollen Werks…

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Au backe


Na, hauptsache es ist Geld für Kippen da

Sonntag, 7. Dezember 2008

Moderner Fussball

Ein typisch deutscher Ligakick ist nur noch denen zu verkaufen, die ihre Seele dem Verein, der gerade vor sich hin stümpert, verschrieben haben, den Unverbesserlichen. Jetzt öffnet sich die Szene auch denen, die nicht mitfiebern, die keine Fanchoräle brüllen, keine Fahnen schwenken wollen.


Kompletter Kommentar hier

Freitag, 5. Dezember 2008

Der Fan ansich ist Optimist.

Das trifft natürlich auch auf Isa zu, wie sich hier sehr schön nachlesen lässt. Leider, leider lag sie nicht ganz richtig. Obwohl, Chancen hätte sie gehabt auf den Tipp-Sieg, wenn beispielsweise der freundliche Schiri des Abends unser Tor in der 9. Minute anerkannt hätte. Warum? Nun, weil es eines war: "Schon in der 9. Minute jubelten die Fans der Mainzer, als Baljak ein Pekovic-Zuspiel aus spitzem Winkel im langen Eck versenkte, aber Schiedsrichter Gagelmann hatte auf Abseits entschieden - klar zu Unrecht." (Quelle: kicker.de).

Ach ja und dann war da noch unser Tor in der Nachspielzeit (90+2) - aber auch da dachte sich der Schiri, och nö. Wat soll ich das Tor geben, ick glaube der Bance hat vorher bisschen wen rumgeschubst. Andersen meinte auf der Pressekonferenz hinterher, irgendwer "da oben" habe etwas dagegen, dass Mainz gegen Fürth gewinnt (zur Erinnerung: Angstgegner...). Heute Abend war es eher jemand ziemlich weit unten - also, auf dem Platz. Davon unbesehen haben wir eine großartige Chance nach der anderen knapp neben oder über das Tor bzw. an die Latte gezimmert. Aber wieso soll ich auf die Jungs schimpfen, die haben echt alles gegeben heute Abend. Wohingegen Herr Gagelmann... Na gut. Ich bin ja schon still. Wenigstens die Stadionwurst war lecker...

Mächtig Dampf

So, heute Abend findet nun also das Duell der Giganten statt, der alteingesessene Branchenprimus gegen den Emporkömmling, oder auch Godzilla gegen die Roboterfrau aus der Saturn-Werbung. Für einen Fußball-Fan ist das eine unmögliche Situation. Zwei Mannschaften treffen aufeinander, denen man grundsätzlich die Scheiße an die Stiefel wünscht. Wie soll man sich da verhalten? Wo würde man denn eher leben wollen, in einem Amerika unter George W. Bush oder in China? So wenig verlockend das auch erscheinen mag, man würde sich vermutlich für die amerikanische Lösung entscheiden, und so wird man heute Abend auch eher den Bayern als den Vetretern der "alten Ordnung" die Daumen drücken. Wie gesagt, eine unmögliche Situation, der ich deshalb aus dem Weg gehen werde. In einem Kino bei mir um die Ecke wird heute Buster Keatons "Steamboat Bill jr." mit Live-Orchesterbegleitung gespielt. Zur Erinnerung:


"Er verharrt und wartet auf den Auftrag aus dem Inneren, der, einem Instinktprogramm ähnlich, 'Renne um dein Leben' lauten könnte. Wenn er seine innere Stimme vernimmt und die Flucht beginnt, läuft er mit aufgerissenen Augen und nach vorne gestreckten Armen weg vom Ort des Erschreckens..." So steht es über Keaton geschrieben, und irgendwie passt das zum heutigen Fußball-Abend...

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Summer Heights High

Neue Comedyserie von HBO, die auf jeden Fall einen Blick wert ist. Spielt an einer australischen High-School (prepare for funny accents), ist aber gleichzeitig eine Parodie auf High-School Serien und Filme. Kommt in Form einer gefakten Doku daher (ein bisschen wie The Office) und hat einen teilweise echt fiesen Humor. Hier ein kleiner Trailer:




Anschauen kann man sich die Folgen bei Ninja-Video, als Flash oder als Divx.

Say NO! to Proposition 8

Absolut witzisches Video eines Musicals gegen den Proposition 8, das Anti-Homosexuellen-Gesetz. So einen Gesetzeszusatz gibt es glaube ich nur in den krassesten islamisch geprägten Länder dieser Erde – und den USA. Und wie immer, wenn sich Hollywoodstars zusammentun, kommt etwas Großartiges bei heraus. Mit dabei sind unter anderem Sarah Chalke, Neil Patrick Harris, John C. Reilly, Allison Janney und Jack Black als Jesus. Anschauen!

See more Jack Black videos at Funny or Die

Sonntag, 30. November 2008

Mittwoch, 26. November 2008

Schlecht platzierte Schilder


Ob das so eine gute Idee ist, eine Pension – die man immerhin vornehmlich als Schlafstätte bucht – und ein Schild, das Lärm verheisst, so dicht aneinander zu platzieren? Toll wäre auch ein Sexshop- und ein Schlecker-Schild untereinander.

Sonntag, 23. November 2008

Winterwonderland


Guckt mal, wie schee - in Mainz hat es geschneit. Mitten auf meine Nullfünf-Fahne, unter anderem :) Hach. Da stehst du im Stadion und denkst, komm, die drei Stunden frieren, die haben sich doch gelohnt: für jede Froststunde einen Punkt. Und dann? St. Pauli... Gotta love 'em.

Mein Held des Tages, Heller, der zumindest hinterher ehrlicherweise gesagt hat, das Spiel sei nicht in der 90. Minute verloren worden, sondern mit der vorausgegangenen schlechten Chancenauswertung. Dabei sah es zwischendurch richtig, richtig gut aus, nach dem Doppel-Borja.

Und dann die Komiker-Einlage des Schiris, der sich glatt zwei gelbe Karten auf einmal aus dem Täschle zaubert. Was Heller abermals passend kommentierte, nämlich damit, er sei froh, dass nicht anschließend zwei Tauben aus seinem Säckel geflogen seien. Leider hat es der Schiri-Sheriff noch nicht bis auf YouTube geschafft...

Naja. Der Schnee... der ist trotzdem bildschön - zumindest, bis ich dann morgen früh kratzen muss. Räusper.

Donnerstag, 20. November 2008

Wie Shining, nur spannend!

So, Herr Emmerich kann sich warm anziehen.





Kleine Kinder und schwangere Frauen sollten hier nicht hinschauen,
es ist zu spannend:



Mittwoch, 19. November 2008

Would the real Mr. Kubrick please stand up?

Als ich heute, meines Praktikantendaseins würdig, mal eine halbe Stunde, ok ne ganze, Leerlauf hatte, habe ich das gemacht, was gute Filmnerds machen. Neue Watchmen-Bilder suchen, coole Listen bei Empire Online lesen und Trailer schauen. Da kam mir dann dieses Kleinod zwischen die Finger. Wer sich bei letztmaligem Schauen eines Jim Jarmusch-Films oder eines Hanekes gedacht hat: "Hey, eigentlich bräuchte ich mal wieder eine wissenschaftlich völlig unhaltbare Vision, wie der Weltuntergang aussehen könnte, vorzugsweise mit dümmlichen Dialogen und AnachF-Kausalketten, die einem halbwegs intelligenten Menschen die Nackenhaare aufstellen.", den kann ich beruhigen, der schwule Schwabe ist wieder da. Ja, Roland Emmerich darf wieder um die 100 Millionen US-Dollar verpulvern und sich ein Pimmelgefecht mit Michael Bay (Exkurs und sehr empfehlenswert für einen Nachmittag voller Spaß) liefern, bei dem wieder nur einer verliert: ich, der ich wieder drauf reinfalle und acht Euro dafür ausgebe.

Naja, ist ja dann meine Schuld, hier auf jeden Fall mal der Teaser für 2012



Mensch, dachte ich mir, hat er mich wieder, indem er wahrscheinlich nur eine Panoramaszene aus Unsere Erde genommen, sie mit einer Szene aus einer Dalai Lama-Doku zusammengesteckt hat und einen Studenten der UCLA Film School mit seinem Superrechner eine Million Dollar gegeben hat, um das Wasser aufzupumpen an jenem bereits erwähnten Superrechner.
Was mir aber aufgefallen ist, dass die Musik sich ausnehmend creepy und positiv hervorgetan hat hierbei. Sie geht unter die Haut, entnervt und zerrt so ein bisschen am Wohlbefinden. Also untypisch für Emmerich, der meistens in den Baumarkt der Filmmusik geht und den größten Pinsel available nimmt. Juuuuuuuust a little bit, das Motto von Bob Ross, ist nichts für unseren Roland.

Dann sucht der geneigte und gelangweilte Filmnerd weiter, wo denn so eine tolle Musik herkommen könnte. Tja. Zehn Blogs und Webseiten mit erhitzten Diskussion über die Vor- und Nachteile von Emmerich-Filmen später hatte ich meine Bestätigung, die in dieser Form kam:



Was bleibt mir da noch übrig zu sagen? Es ist kein weltbewegender Post, aber ich mag Hoffenheim nicht und ich will auch nicht, dass Roland Emmerich Filmmusik nimmt, die Stanley Kubrick für den wohl schreckenerregendsten Horrorfilm genutzt hat. Da bin ich Kulturnazi. Wie Nils. Und Axxel. Aber der ist mehr Kultur-KZ-Aufseher.

So, ich schau jetzt weiter Fußball.

Dienstag, 18. November 2008

Nur für Nils

Um Nils´ Glücksseligkeit tri-umphal ausfallen zu lassen:
(wer jetzt überfragt ist: Nr.1: Lautern gewinnt 6:0 gegen Nazihausen und 2. Nils war gestern bei Franz Ferdinand (der Band, nicht die Grabstätte))

Hier die Nummer 3:

Montag, 17. November 2008

The Awareness Test

AtomROFL, wie der geneigte 15jährige sagen würde. Ich tippe mal, unter René und seinen Kollegen ist das seit Monaten bekannt.

Mittwoch, 12. November 2008

Die einzig richtige...

...und völlig adäquate Reaktion auf das, was Borussia Mönchengladbach Fußball nennt:

http://radiopannen.de/alle.php?p=247&r=5 (die linkerei hier geht irgendwie net)(geht wohl, die Red.)

Danke dafür an Jan, der mir diesen wunderbaren Link geschickt hat. Die Inbrunst des Kommentators will man sich immer wieder anhören.

Dienstag, 11. November 2008

Und ich dachte schon da wären alle krank.


Seit ziemlich genau einer Woche warte ich auf diese Schlagzeile bei Nöl-Online. Endlich hat sich die Schock-Starre der Hoffnung bei SPON gelöst und der Trübsal ist wieder da wo er hin gehört - auf Seite 1.

Montag, 10. November 2008

Ex und Hopp

Die taz hat einen netten Betrachtung des gestrigen Spiels Hertha - Ho$$enheim geschrieben. Besonders amüsant der Schlusssatz:

Die eigentliche Überraschung ist nicht der Hertha-Sieg, sondern die Tatsache, dass dieser als Überraschung gewertet werden kann. Fehlt nur noch, dass in Fanshops bald T-Shirts mit dem Aufdruck Hoffenheim-Besieger feilgeboten werden.
Ganzer Artikel hier.

Dienstag, 4. November 2008

Muaha.


Ich erlaube mir einen erneuten Verweis. Und den Hinweis darauf, dass ihr unbedingt auch dem Link im anderen Text folgen müsst, also dem zur GPS-Reizwäsche (I'm pretty sure now I got everyones attention...).

Etwas weiter links, Schatz.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Eine gute Seite an Halloween

Eigentlich ist dieser "the mother of all non-holidays" (Dr. Bob Kelso) wirklich eine Krankheit, die sich leider auch immer mehr bei uns ausbreitet. Ich frag mich immer was der Scheiß soll, ich feier ja auch nicht das chinesische Neujahrsfest in dem ich nen Hund brate oder so.
Jedenfalls ist der Hype in U-S-A natürlich noch größer, bringt thematisch passend neben der gehenkten Sarah Palin aber noch eine kleine Schönheit mit. Look here:

www.yeswecarve.com

Viel Spaß damit

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Dinge, die mir helfen die Tabellenposition von Hoffenheim wie ein Mann zu nehmen (Teil 1)

Spaß muss sein

Servus sag ich.

Leider fehlt mir momentan die Energie für längere Einträge, aber immerhin muss ich euch sagen, dass ich von euch bestens unterhalten werde. Deshalb als kleines Dankeschön mein bislang liebster Witz zur Finanzkrise, den ich über Umwege beim Finblog gelesen habe:

Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Kommunismus? Im Kommunismus wird erst verstaatlicht und dann ruiniert.

In diesem Sinne, fröhlichen Untergang

Matthias

P.S.: Zum Vormerken: Barbara und ich schmeißen am 6. Dezember eine Party ohne Grund und Namen und ihr seid natürlcih alle herzlich eingeladen. Genaueres folgt aber noch per Mail.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Hackfleischbesprechungen

Das Sujet des Hackfleischbildes fristet ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie sich der Autor dieser Webseite denkt und sich den Hackfleischphotos aus Supermarktblättchen mit dem Vokabular eines Kunstgeschichtlers annimmt:

Wie in den vorangehenden Bildbesprechungen liegt der Schlüssel zum Verständnis der heutigen Hackfleischinszenierung im Detail – im Paprikastreifen nämlich. Etymologisch kommt der Begriff Paprika aus dem Kroatischen und bedeutet ‚die, die scharf ist’.
Hat der Bildbetrachter diesen Hinweis erst einmal verstanden, so ist es nicht weit zum Schluss dass PLUS hier ein Vorher-Nachher-Szenario darstellt und somit leicht verschmitzt auf das westliche Frauenideal anspielt.

Wundervoll!

Montag, 27. Oktober 2008

Bundesliga in Gefahr (wieder mal)

Hab ich da was verpasst? Nachdem man ja ohne Premiere keine Chance mehr hat, irgendein Liga- oder Pokalspiel zu sehen, steht jetzt auch noch das Format "Zusammenfassung des Spieltags" auf der Liste der bedrohten Arten. Anscheinend liegen schon einige Häscher auf der Lauer:

Fußball im Privatfernsehen – Sat. 1 will ran (taz)

Sonntag, 26. Oktober 2008

Anleitung für Hoffenheim-Sympathisanten

Respektive Bayer Leverkusen oder des VfL Wolfsburg (sorry Seifi, einfach der Genauigkeit wegen)



EDIT: Axxel ist mein persönlicher Kevin Lüttgebohmert.

Och bitte, nein!

Bevor das morgen wieder rauscht im Blätterwald, eine kurze Bitte an alle Journalisten, Medienschaffenden und sonstige Sportereignisver- und bewerter:

Erzählt mir bitte nicht, dass Hoffenheim irgendwie cool sein soll. Ich möchte auch nichts von Nachhaltigkeit, Spielkultur oder Folgerichtigkeit in Bezug auf Hoffenheims Tabellenposition hören. Des weiteren verbietet sich die Phrase "Jedem Nörgler sollte an diesem Wochenende klar geworden sein..." und auch sonst möchte niemand überzeugt, unterrichtet oder sonstwie belehrt werden. Dieser Verein bewegt niemanden, er liegt niemandem am Herzen und sollte Platz machen für Mannschaften, die wirklich Bedeutung in den Fußballsport bringen.

Ich Danke für das Verständnis.

Querverweis


Die Nationalelf ist nicht mehr ernst zu nehmen. Also lasse ich es bleiben. Vielleicht habt Ihr ja Lust. Sorry, Nils...

Alles Sissys, außer Franz.

Freitag, 24. Oktober 2008

Pah!

Aus aktuellem Anlass...

...speziell für meinen guten Freund Axxel.

Samstag, 18. Oktober 2008

Serientipp

Oh mein Gott, geht alle sofort los und kauft euch die erste Staffel der Serie "Big Love". Ich bin schon seit langem nicht mehr so gut unterhalten worden und auch wenn ich das in dem Zusammenhang bereits erwähnt habe, so ab der Mitte der ersten Staffel scheinen da echte Soprano-Qualitäten durch. Und das ist ja bekanntlich die beste Serie der Welt...

HBO hat es einfach drauf, wie die es schaffen, dass einem am Schirm binnen Sekunden warm ums Herz und kalt am Arsch wird, man szenenweise vergisst, wie gruselig die Gesamtsituation ist und nur mit der einen Figur fühlt, die gerade um einen Wunsch kämpft - nur um dann wieder mit der Bratpfanne die Realität verpasst zu bekommen. Groß!



UPDATE (von Axxel): Kann man sich hier auch bequem angucken. Ich kann die Serie ebenfalls nur wärmstens empfehlen, immerhin spielen Bill Paxton, Chloe Sevigny, Harry Dean Stanton und Jeanne Tripplehorn mit. Oder hier bestellen. Oder hier.

Unser Kulturkreis ist verflucht

Es drängt sich mir immer mehr auf. Diese Woche besonders stark. Aber eben schoss mir die Erkenntnis wie ein Blitz durch die Glieder. Beim Bäcker in Stuttgart. Unser Kulturkreis ist verflucht!

Ich sehe die Sache im Moment ja von mehreren Fronten.

Zum eine die Stellenanzeigen.
Da würde man ja gerne ein solide beendetes Studium mit Spezialbildung in dem Bereich US-Großstadt-Genrekino einbringen. Einfach mal so richtig die Genre-Sau durchs deutsche Fernsehen treiben. In den USA sind ja von "24" bis "The Wire", von "The Shield" bis zu "NYPD Blue" 1a Krimiformate unterwegs. Sowas könnte ich. Ich habe meinen Seeßlen gelesen und weiß von der spezifischen Position des Polizisten in der Gesellschaft. Er muss sie schützen, ist aber selbst Teil des Apparates, der jeden Tag Ungerechtigkeit produziert. Ein kastrierter Westerner, nur am Leben gehalten durch die abartigen Figuren da draußen, die zumindest oberflächlich betrachtet noch widerwärtiger sind als das aus den Fugen geratene System, dass er als Polizist mit repräsentiert. Das könnte ich, ich habe die Pläne sozusagen in der Schublade. Her mit dem Job, ich mach das! Und, was findet der geneigte finktional orientierte Nachwuchsredakteur?





Na toll. Lensen und Partner. Diesen Schwachsinn hält doch kein Mensch aus. Da ist doch der Dreck unter Jack Bauers kleinem Finger filmischer als dieser gequirlte Schrott. Und wenn mein an Erfahrung reiches Leben mich eins gelehrt hat dann, dass Dinge die Schimpansen besser als Menschen können auch besser bei den Schimpansen bleiben sollte.


Aber den Zustand eines Landes bestimmt man ja am besten anhand derer die hinten runter fallen. In England sind das zum Beispiel Amy Winehouse oder Pete Doherty. Und bei uns?
"I no longer hear the Music!"






Als ich diese Schlagzeile heute morgen beim Brötchen holen las war mir klar:

Egal was die Leute über den Deutschen Fernsehpreis sagen und egal was dieser Reich Ranitzki sagt, wir haben keine Chance! Unser Kulturkreis ist verflucht. Irgendwer hat 13 tote schwarze Katzen rund um unser kleines Land vergraben und unser verfluchter Kulturkreis siecht und vegetiert ewig, weil alle dumm werden und keiner mehr merkt wie verflucht dämlich alle populären Kulturerzeugnisse sind.




Im Zoo suchen sie jemand der die Giraffenscheisse aufsammelt. Ich glaub ich ruf da mal an.

Für Leute mit wenig Raum

hihi … gesehen bei Design Contor.

I knew it!



Mein Spam-Ordner, ein Quell der Erkenntnis!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Huch!


Dachte auf den ersten Blick, Obama und McCain tragen aus, ob Deutschland qualifiziert wird.

UPDATE: Geiles Tor von Piotr gestern, hier nochmal in aller Herrlichkeit:

Creeps (You're Giving Me The)

Ob das ein neuer Trend in der Printwerbung ist? Zwei Beispiele, die mich jüngst beim Gang durch die Stadt zusammenzucken liessen:
Da ist erstmal dieser Kerl von der neuen, superbescheuerten Mercure-Kampagne, die unter dem Titel "Meet the Mercures" die Angestellten zu Superhelden stilisiert, die alles daran setzen, dem Gast den besten Hotelaufenthalt aller Zeiten zu bescheren.

Dies allein ist schon deppert, zudem man dann konsequenterweise auch noch "Mr. Minibar", "Mrs. Gratishandtuch" und "Miss Blowjob" hinzudichten sollte, am meisten verstört hat mich dann aber doch der hier abgebildtete Typ mit den gelben (nee, das ist nicht mehr blond. Das ist gelb!) Haaren, der personifizierte "Mr. Detail". Will man sich von so einem Typen Blumen in die Bude stellen lassen? Mich macht der irre Blick über das Buket schon ein bisschen nervös, man hört förmlich, wie er in knabenhafter, psychotisch-leiser Stimme, geschüttelt von nervösen Zuckungen, vor sich her zischt: "Alles muss perfekt sein … jedes Detail muss stimmen."

Das erinnert mich persönlich eher an einen gestörten Serienmörder, der seine Opfer ausweidet und die sorgfältig abgetrennten Körpergliedmaßen zu einem bizarren Gebilde zusammen leimt (Jedes Detail muss stimmen). Später findet die Polizei einen blutigen Schrein, der selbst erfahrene Beamten bleich werden lässt. Und so einer soll Zimmerservice machen? Nee!

Weiter gehts mit der Sparkasse. Gerade die Bankenkrise ist ja im Moment gebeutelt wie Jens, "Vertrauen" ist das Stichwort, was dieser Tage immer wieder durch die Gazetten geistert. Das Vetrauen in die Banken, die Märkte, die Aktien, den Dax muss wieder hergestellt werden. Und dann kommt die Sparkasse mit diesen Gesichtern an:




Die Kampagne läuft unter dem Motto "Mit allen Sinnen für sie da", also sind in den Fotos nur spezielle Gesichtspartien hervorgehoben. Aber besonders die Dame ganz unten sieht aus, als ob sie mir jede Sekunde eine Klinge an die Kehle halten und mich um mein Geld erleichtern wollte. Ganz oben wieder ein Serientäter, diesmal der smarte Hochzeitsschwindler, der sich den Damen charmant vorstellt, um sie dann feig´zu erdrosseln. Ob ich da eine Geldanlage machen will? I don't think so!

Und der Vollständigkeit wegen noch ein Foto vom vergangen Juni von der Sparkasse Mainz. Ein jeder bilde sich sein eigenes Urteil:

Prominentenquartett

Okay, die Aufnahme ist ein bißchen schwammig, aber das waren die Prominenten, die gestern unweit meines Arbeitsplatzes während des NBA-Spiels in der o2-World weilten. Ich wusste gar nicht, dass die Leute Fans der Wizards respektive der Hornets sind. Egal, hat meine Arbeit ein bißchen aufgewertet. Anderer Promi, nicht im Bild: Detlef "Det the Threat" Schrempf. Heute abend in der Halle: Bushido. Mal gespannt, wieviel die von meinem Arbeitsplatz übrig lassen.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Wassup, bitches?


Mit diesem Plakat wirbt der NDR für sein Programm in MeckPom (musste heute in Schwerin umsteigen). Was zum Henker macht denn die Alte da mit ihren Flossen? Gangsigns? East Coast? West Coast? Waterkant? Selbst der Beischläfer im Hintergrund ist voll geflasht.

UPDATE: Dazu das passende Video - Billy Reid und "White Chicks and Gang Signs"

Samstag, 11. Oktober 2008

Alles Mögliche

Tach hier aus Berlin.

Anstatt dem wohl letzten schönen Tag des Jahres (also wirklich schön, goldener Herbst, 20 Grad Celsius - wo sind die Sonderzeichen? - und Sonne), widme ich mich lieber den Exilmainzern.

Axxel, die blöde Socke hat gestern 5 mal hintereinander im Wii-Retro-Bomberman gegen mich gewonnen, dann hab ich ihn auf die Strasse gesetzt. Ich hoffe er ist in Hundescheiße getreten! Aber selbst wenn Axxel nicht in Hundescheiße getreten ist, ist heute ein guter Tag. Warum? Na, ganz einfach: ein glücklicher Zufall will es, dass ich heute zum Klitschklo Kampf gehe. Das wird ein Faustkampf-Fest der Superlative! Ich freue mich wirklich und muss natürlich an den Lang Zappel aus Eibelshausen denken. Der Lang Zappel war in den 60ern beim Bundesgrenzschutz in Frankfurt. Als man vor dem Jahrhundertkampf Cassius Clay vs. Karl Mildenberger im Waldstadion noch Sparringspartner für Karl Mildenberger benötigte, kam dessen Trainer zu den Jungs vom BGS und hat nach Männern gesucht, die in Statur realistisch einen Schwergewichtsweltmeister simulieren können. Lang Zappel wurde ausgewählt und Sparringspartner von Karl Mildenberger. Clay gewinnt den Kampf, prügelt endlose 12 Runden auf den zähen, aber letztlich chancenlosen Mildenberger ein. Mildenberger wird von einem Reporter des HR gefragt, ob die Schläge Clays schlimm gewesen seinen. Mildenberger soll darauf geantwortet haben: "Die Schläge von Clay waren kein Problem. Der Lang Zappel aus Eibelshausen hingegen, der hat mir ordentlich zugesetzt"
So erzählt man es sich zumindest in Eibelshausen. Ich werde heute Abend testen, wie gut der Name Eibelshausen in der Boxszene noch klingt - über 40 Jahre nachdem Lang Zappel der Sparringspartner von Karl Mildenberger war. Ich gehe davon aus mindestens ein Bier gratis zu bekommen und den ein oder anderen verängstigten Blick zu ernten.

Wäre ich Boxer, würde ich übrigens dieser Tage den Chemical Brothers Remix des Oasis Songs "Falling Down" zum Aufwärmen hören. Den gibt's gratis hier
Ansonsten, wo wir schon bei Gratis-Netz-Remixen sind. Probiert auch mal den Soulwax Remix von MGMTs Kids.
Darüber hinaus sei betont, dass das neue Oasis Album mal wieder wesentlich besser ist als einem die Musikpresse weiß machen will. Es heißt "Dig Out Your Soul" und ist in jedem gut sortierten Plattenladen käuflich zu erwerben (Imperativ!).
Axxel und ich haben diskutiert ob die Flatrate-Sauf-Druckbetankungshymne "Arbeit Nervt" von Deichkind jetzt des Guten zuviel ist oder es nie genug von so Liedern geben kann.
Ein Ergebnis gibt es nicht. Ballerman-Rave-Gymnasiasten-Hip-Hop als Sackgasse. Ja irgendwie schon aber das Lied ist auch irgendwie total gut.

Zum Diskurs dann auch noch eine Introartikel zum Thema, der es in der Gesamtheit von Pro und Contra wohl auch ganz gut auf den Punkt bringt.

Ach ja und ansonsten freue ich mich ja jeden Tag auf die Sendung "Börse im Ersten" um zehn vor Tagesschau. Präsentiert von genau den Leuten, die uns gerne allen die Form von Geldanlage aufgeschwätzt hätten, die nun der ganzen gierigen bekackten verfilzten Finanzwelt um die Ohren fliegt. Das Format sieht in dem Sinne keine kritische Berichterstattung vor, bietet Bauernweisheiten zur Börse, die damals, als Manfred Krug noch alle Menschen zu T-Aktionären machen wollte, vielleicht gern gehört wurden, der Monströsität der aktuellen Situation aber soweit hinterher hinken, dass es schon wieder zum Lachen ist.
Daher hier nicht das original sondern die großartige Switch-Parodie


Und wenn wir schon dabei sind:




So, ich geh jetzt Wohnung saugen, dann nochmal raus in die Sonne und danach zu Klitschko.

Nationalmannschaft verpass ich wohl aber wenn René Alder statt Tim Wiese im Tor steht habe ich eh keine Lust!

Und zum Schluss noch die Preisfrage:

Woher stammt Karl Mildenberger und welchem Fußballverein schenkt er sein Herz?

Kleiner Tip:
Der Verein hat am Freitag in einem Freundschaftsspiel Gladbach 3:0 geschlagen.

@ René: "Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg" - Marie von Ebner-Eschenbach.
@ alle: "Die Schläge von Clay waren kein Problem. Der Lang Zappel aus Eibelshausen hingegen, der hat mir ordentlich zugesetzt" - Karl Mildenberger

Freitag, 10. Oktober 2008

Habe ich so auch noch nie gesehen


Insbesondere frage ich mich, was in diesem Zusammenhang die "schweren Fälle" (kann man nur in der vergrößerten Version lesen) sind? Vollidioten? Fachidioten? Idiot 2.0?

Sonntag, 5. Oktober 2008

17 Jahre.

Etwa so lange, wie ich FC-Fan bin, musste ich auch auf einen Sieg meiner Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach warten. Gestern war es dann endlich so weit. Für mich sieht die Fußballwelt sowas von zart rosa aus, das kann sich keiner vorstellen. Aber Kopf hoch René, weder sind wir schon vor dem Abstieg sicher, noch ihr abgestiegen. Die Entlassung von Jos finde ich übrigens ziemlichen Schwachsinn. War die vor der Saison ausgegebene Parole nicht "Kontinuität"? Müssen der Ziege und der Königs sich in der Britannica aber verblättert haben...

Allez FC!

ps: Einen Punkt vor Bayern!


Samstag, 4. Oktober 2008

Brandenburg

Etwa zehn Stunden zu spät, aber immerhin. Mein Beitrag zum Tag der deutschen Einheit.

Rainald Grebe mit "Brandenburg"


Aktuelle Fußball-Welt

In der Schule müssen die Kinder sagen was
die Papis von Beruf sind. Alle melden sich
zu Wort:

"Bäcker"
"Hausmeister"
"Busfahrer"
"Beamter"

Nur der kleine Noah zögert ein wenig.

Die Lehrerin sagt: "Noah, nun sag' schon
was ist Dein Vater von Beruf ?"

Noah schaut verlegen nach unten und sagt schließlich:
"Mein Vater ist Bedienung in einer Schwulenbar,
arbeitet die ganze Nacht nur mit einer Schürze
bekleidet und für 50 € bietet er auch gewisse
Dienste an..."

Betretenes Schweigen.
Die Stunde ist zu Ende, alle Kinder rennen raus.
Die Lehrerin ruft Noah nochmal zu sich und fragt:
"Aber Noah, ist das denn wirklich wahr mit Deinem
Vater?"

Noah gesteht unter Tränen:

"Nein, in Wirklichkeit spielt er beim FC Bayern,
aber ich hab' mich so geschämt."

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Miss Kenichi

Hallo Zusammen!

Vielleicht könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass ich mal darauf hingewiesen habe, dass eine gute Freundin von mir im Hafengarten auftritt. Ihr Künstlername - Miss Kenichi.

Miss Kenichi - alias Katrin - hat gerade ihr zweites Album aufgenommen und spielt (und dieser Hinweis geht vor allem in Richtung Isa) am 18.10. in Stuttgart.

Hier mal der Link zu Ihrer Myspace-Seite:

www.myspace.com/misskenichi

Da sie in Berin wohnt, wird sie bestimmt öfter mal auch dort spielen. Also sind auch Axel und Nils "nah dran".

Liebe Grüße aus der Jubiläumsstadt (70 Jahre Wolfsburg)! :-)

Seifi

Nachschlag zum Schwäbischen

Wie nennt man auf schwäbisch ein Schwein, dass verzweifelt um Hilfe ruft?
- Notrufsäule!

Dienstag, 30. September 2008

Isch doch eindeutisch gewerblisch!

So, für alle, die davon gehört haben und schwäbelnde Menschen lustisch finde:

Kein Fake


Neulich gesehen in der Karl-Marx-Allee, Berlin

Lihat foto Anda!

Das war indonesisch (ich habe Spaß mit dem Google Translator) und heißt, dass ihr Bilder von Maras Geburtstag posten sollt. Irgendwer muss doch Fotos gemacht haben?

Montag, 29. September 2008

Serien und Filme online gucken







Ich bin jüngst über eine neue Seite gestolpert, auf der man sich fast alle aktuellen Serien und viele Filme online anschauen bzw. runterladen kann. Neben dem ständig aktualisierten Inhalt ist die Bildqualität der eigentliche Knüller, da alles im Divx Format daherkommt. Um sich die Sachen anschauen könnt, braucht ihr den Divx Webplayer, was mehr so eine Art Plugin ist, ähnlich wie der Flashplayer für Youtube etc. Den Webplayer gibt es kostenlos für Mac und Windows. Ganz wichtig: bevor man sich einen Inhalt anguckt, muss man den NinjaVideo Helper aktivieren, ein kleines Tool, um die Streamgeschwindigkeit zu kontrollieren. Steht aber auch in roten Letern nochmal da.

Viel Spaß und bei Fragen einfach Mail an mich!

Freitag, 26. September 2008

Halloween 2008 respektive Fassenacht 2009 (Preview)










Jedem von Euch ist sicherlich schonmal das Phänomen begegnet, auf einer Party mit Verkleidungszwang verschiedene Leute mit den gleichen Kostümierungen vorbeihuschen zu sehen. Zu meiner Schulzeit sahen fast alle Mädchen, die mal für ein Austauschjahr in den USA (respektive "die Staaten") bereisten, zu entsprechenden Festen aus wie die Wicked Witch aus Wizard of Oz, weil das hierzulande kaum einer kannte und selbst die Mauerblümchen mal mit den Augen rollen konnten, wenn einer ankam und meinte, dass es ja noch ein bißchen hin sei bis zur Walpurgisnacht (wegen dem spitzen Hut).

Wenn es eine dieser "Wir tun mal wie die Großen und verlangen Garderobe des Abends" Partys ist, kann man davon ausgehen, dass man mindestens zwei Audrey-Hepburns-in-Breakfast-At-Tiffanys trifft, in der Deluxeversion mit Nerz und Zigarettenhalter.

Für die kommenden Mummenschanzfeten sage ich vorraus, dass wenigstens die Hälfte der erscheinenden Männer aussehen werden wie der Joker aus dem aktuellen Batman-Film. Ist das eine mutige Einschätzung von mir oder längst common sense?

Sonntag, 21. September 2008

Der größte deutsche Fahrradverein

Am Wochenende ging die IFMA zu Ende. Die ehemals bedeutende Fahrradmesse fand dieses Jahr zum letzten Mal statt, weil die jüngere Eurobike in Friedrichshafen ihr den Rang abgelaufen hat. Eine Kooperation, die der Allgemeine Deutsche Automobilclub ADAC mit dem RadClub Deutschland eingegangen ist und die im Rahmen der Messe präsentiert wurde, passte nicht schlecht zu dem leichten Degenerations-Touch der gesamten Veranstaltung. Der Radclub Deutschland, 1998 als Konkurrenzveranstaltung zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC gegründet, ist bei Licht besehen nichts anderes als eine Werbeaktion der Bielefelder Verlagsanstalt mit ihren diversen Fahrradmagazinen – jedenfalls ist auf der Homepage des Vereins nicht ersichtlich, was eine Mitgliedschaft an substantiellen Vorteilen bietet. Nun die Kooperation mit dem Automobilclub: Der „Lichtcheck“ wurde ins Leben gerufen, der aus dem Automobilbereich ja weithin bekannt ist. Diese Aktion soll dafür sorgen, dass Radfahrer im Dunkeln nicht ohne Licht dastehen – was in vollem Umfang lobenswert ist. Sieht man sich die Aktion genauer an, fällt folgendes auf: Der Radfahrer kann beim teilnehmenden Händler überprüfen lassen, ob sein Licht in Ordnung ist – kostenlos! Bezahlt werden müssen lediglich die Reparatur und die Ersatzteile, sollte die Beleuchtung defekt sein. Interessant. Bislang war ich der Meinung, auch der größte Laie sei in der Lage zu erkennen, ob sein Scheinwerfer in der Dunkelheit funktioniert oder nicht. Und ich bin das immer noch. Und wenn es nicht funktioniert, fährt man eben dunkel weiter oder bringt das Rad zum Händler, um eine Reparatur vornehmen zu lassen. Von dem „Lichtcheck“ bleibt also eigentlich nicht viel übrig an Vorteilen für den Endverbraucher. Für die Initiatoren bleiben immerhin haufenweise Plakate in den Fenstern der teilnehmenden Händler. Mit den ADAC- und RadClub-Logos drauf. Was als Service-Aktion deklariert wird, ist also doch nur Werbung. Aber das ist nur für Außenstehende überraschend. Lustiger ist dieses: Auf der Pressekonferenz anlässlich des Aktionsstarts war neben einem von der Fahrradtechnik leicht überforderten Jean Pütz natürlich ein Vertreter des ADAC anwesend. Und der hatte Neuigkeiten: „Der ADAC ist der größte Fahrradverein Deutschlands.“ Groß ist er ja, aber ein Fahrradverein? Folgende Rechnung sollte dies belegen: Der ADAC hat 18 Millionen Mitglieder. Achtzig Prozent davon besitzen ein Fahrrad. Deshalb ist der ADAC der größte Fahrradverein Deutschlands. Logisch, oder? Na klar. Dieser Denke zufolge wäre der ADAC auch der größte Bettvorleger-Verein, der größte Hämorrhoiden-Verein, und, mit aller Vorsicht gesagt, auch der größte Pädophilen-Verein Deutschlands. Herzlichen Glückwunsch. Aber warum findet man auf den ADAC-Seiten nicht einmal über die Suchfunktion den Fahrrad-Lichtcheck? Geht es vielleicht doch nur darum, bei Radfahrern den Eindruck zu erwecken, der Autolobbyist sei auch für Radfahrer da? Außer ein paar Plakaten hat diese Werbeaktion jedenfalls nichts gekostet. Bevor ich es vergesse: Der ADFC führt jedes Jahr Beleuchtungsaktionen durch, bei denen Fahrräder kontrolliert und kleinere Reparaturen sofort durchgeführt werden. Kostenlos. http://www.adfc.de/4002_1. Und wer mitverfolgen will, wie sich René mit Herrn Mehdorn von der Bahn anlegt: http://www.adfc.de/5714_1

Mein Wunsch

Auf Nils´ Hinweis, dass die Kings of Leon ein neues Album publiziert haben, habe ich mir dies sofort "im Laden" "gekauft". Und auch die vorhergehenden Alben dieser wundervollen Band habe ich daraufhin noch einmal genau angehört und von einer dieser "heißen Scheiben" kommt auch mein Wunsch.

Samstag, 20. September 2008

Maras Party Musikwunsch Threat

Alle Liedwünsche für Maras Party nächste Woche können hier gerne gepostet werden. Im Idealfall kommt so eine nette kleine Exilmainzer-Playliste zusammen mit der wir die Party zum überkochen bringen.

Folgenden Hit aus München werden wir im übrigen unter keinen Umständen in die Playliste aufnehmen (Sorry Marcel!)

Sonntag, 14. September 2008

Jetzt nochmal was Handfestes

Kauft Euch alle sofort das neue Album der Kings of Leon!

Es heißt "Only by the Night" und ist so gut wie ein Album nur sein kann!

eine kurze wortmeldung gleitet ab in fußball - es tut mir leid!

Ja, so ein Wochenende macht redselig. Von mir dann also auch mal eine kurze Wortmeldung aus dem wirklich fernen Berlin. Aber wir haben Freitrag festgestellt, dass das Praktische an Berlin ist, dass hier früher oder später jeder von uns mal vorbeischaut. Marcel war schon hier, Matthias, Isa und Freitag - vor dem mit Spannung und heißem Herzen erwarteten Hitspiel (um nicht zu sagen Derby) Hertha gegen Wolfsburg - beehrte uns der Seifi. Beweisfotos haben wir keine gemacht aber wir waren lange aus und hatten viel Spaß.

Ansonsten fehlt mir die Heimat und niemand kann mir erklären wieso ausgerechnet in der Saison, in der ich weiter denn je vom Betzenberg entfernt lebe, der FCK eine gute Portion seiner alten Tugenden raus haut. Marcel spottet schon und bezeichnet die Lauterer als den FC-Bayern der zweiten Liga. Aber da sehe ich schon rein etatmäßig eher andere Vereine. Marcel sagt oft kluge Dinge, führt im Kicker Managerspiel deutlich und verdient, aber hier könnte er kaum weiter daneben liegen. Nein, in Lautern ist einfach nur etwas tief Verschüttetes freigelegt worden: Eine Erinnerung an ein Fußballgefühl, dass es so nur in Lautern gibt und das genau Gegenteil vom FC Bayern ist.

Man hat es schon am letzten Spieltag der vergangenen Saison im Stadion spüren können.
Es steht 0:0, 69. Minute, Köln greift an, Patrick Helmes taucht frei vor Sippel auf und haut den Ball an den Pfosten. In meiner Erinnerung, die freilich dazu neigt Dinge zu verklären, bekomme ich in dieser Schrecksekunde den ersten Regentropfen ab und denke an Addi Dasslers Schraubstollen. Eckel, Liebrich Kohlmeier und die Walterbuben. Dem Fritz sein Wetter. Im Grunde fällt das 1:0 genau in diesem Moment und ich sehe wie am anderen Ende des Platzes die Westkurve in Jubel explodiert. „Ich glaube an diese Dinge!“ hat Milan Sasic nach dem Spiel, angesprochen auf das Fritz-Walter-Wetter, gesagt und scheint wenige Minuten nach dem Abpfiff etwas Grundsätzliches über den FCK gelernt zu haben. Wir wussten das schon immer, hatten es nur vergessen.

Fußball ist nicht einfach nur ein Spiel, ein Sport oder ein Großereignis. Die Zuschauer projizieren eigene Vorlieben, Wünsche, Sehnsüchte in die Ereignisse auf dem Feld. Kindheitserinnerungen an Samstagnachmittage mit den Vätern, aber auch ganz grundlegende Dinge wie moralische Konzepte von redlichem und unredlichem Verhalten, werden auf die Interpretation des Spielgeschehens angewendet. Sasic hat zusammen mit Stefan Kuntz eine Sprache gefunden, die der Lauterer Fußballkultur entspricht, von den Anhängern verstanden wird und gleichzeitig der Mannschaft eine klare Vorstellung davon vermittelt, wie aus unterlegener Position ein Spiel gewonnen und gedreht werden kann. „Mit Lautrer Herzblut ist alles möglich“ mag ein lächerlicher Slogan sein aber er funktioniert in diesem Zusammenhang perfekt. Der Last-Minute-Klassenerhalt füllte die hohle Phrase mit Realität und brachte den trotzigen Stolz des Underdogs zurück auf den höchsten Fußballberg Deutschlands. Underdogs waren sie in Lautern schon immer am liebsten. Als Kern der 54er Nationalmannschaft beim Wunder von Bern genauso wie bei den letzten beiden Meisterschaften 91 und 98. Angestrebt wird in dieser Saison der Klassenerhalt in Liga 2 aber mittelfristig ist das Ziel natürlich die erste Liga. Wenn ein Fußballabend gut war und der Glaube an eine bessere Welt für Sekunden die Oberhand gewinnt, imaginiere ich den perfekten Moment, den großen Schlussakkord von Kuntz’ 5 Jahres Plan: Ein Heimspiel in der ersten Liga gegen den FC Bayern. Natürlich wird es regnen, natürlich bin ich im Stadion und natürlich wird Lautern aus einem 0:2 Rückstand ein 3:2 machen und gewinnen.
Ich glaube an diese Dinge!

Samstag, 13. September 2008

Wer nix wird...

wird Blogger. Recht hast Du, Mara. Dazu der passende Eis-Snack:

pardon...

...hab vergessen: wir sind hier südlicher des Gute Nacht.
Nächster Versuch: Gut's Nächtle.
(...oder so...)

Das war es jetzt. Aber. Für heute. Von uns. Over and out. Amen. Hörst du auch die Stimmen? Wir sind voll und WebZweiNull. Die Discokugel blendet. Der Nachbar schnarcht. Der Aldi-Rotwein ist läkka. Wie immer. Die Kekse auch. Isas Kopf tut weh. Wir vermissen euch. Bis bald.

PS_

wer nix wird, wird BLOGGER.
Wir sind voll WebZweiNull.

Gute Nacht.
M + I

Wir können am längsten!

Eine von uns war gestern beim 3sat Festival: Tomte Konzert. Wir verraten nicht welche, aber wir sagen so viel, es war nicht die, die Niels Frevert an der Ecke rauslassen will... Aber sie hat darüber auch wat jeschriwwe:

Songs wie fürs Poesiealbum

Wenn ein Autor um die Dreißig ein halbwegs unterhaltsames Buch auf den Markt wirft, heißt es gern, er sei "die Stimme seiner Generation." Selten wird nachgefragt, ob besagte Generation sich mit dem zugewiesenen "Klassensprecher" auch identifizieren kann - häufig wäre die Antwort wohl ein schlichtes: Nö! Zu klischeelastig, zu sehr um den kleinsten gemeinsamen Nenner bemüht, kommt diese Literatur daher.

Thees Uhlmann, Frontman der Hamburger Band Tomte, taucht nicht auf im Klassensprecher-Verzeichnis der Generationsschnittmenge Ü20 bis U35 - doch im Gegensatz zu den Stuckrad-Barres der Popliteratur trifft der Musiker bereits seit 20 Jahren ihren Nerv.

Scheinbar mühelos zaubert er der mit- und nachwachsenden Fangemeinde Songtexte ins Poesiealbum, die von den dazugehörigen Melodien sanft getragen werden und dennoch für sich stehen. Denn es sind zuerst die Texte, die Band und Publikum verbinden, die Musik folgt erst im zweiten Schritt.

Dieses Phänomen war auch beim 3sat-Zeltfestival zu beobachten. Dort wurde beim Konzert der Hamburger natürlich ausgiebig getanzt, gesprungen und geschwitzt - und doch waren es die ruhigen Momente, die den Abend so besonders machten. In denen Uhlmann und Publikum gemeinsam die Zeilen raunten, die der eine geschrieben und die anderen als Wahrheiten übers eigene Leben, die große Sinnsuche und diese verdammte Unsicherheit angenommen haben, die Jungsein in den letzten zwei Jahrzehnten kennzeichnet.

"Da ist soviel Krebs in meiner Familie, da ist zu viel Angst in deiner Welt", sang der blonde Frontman in Lederjacke, sein Publikum murmelte ihm die Sätze hinterher: "Wie gut die Zeit mit dir verrinnt, die uns bleibt, bis wir gehen. Lass mich vor dir sterben!" - größer kann keine Liebeserklärung ausfallen: Lass mich zuerst sterben, weil meine Welt sich ohne dich nicht mehr weiter dreht.

Auch vom kommenden Album "Heureka" (erscheint am 10.Oktober) gab es eine Kostprobe: "Der letzte große Wal", die erste Singleauskopplung, bestand die Feuerprobe vor Publikum: "Und ich weiß, dass wir alleine sind", wisperte der Sänger ins Mikrofon; vor der Bühne teilte man seine Sehnsucht nach etwas Bleibendem.

Es ist Uhlmanns große Kunst, Texte zu schreiben, die sich wie Nach-Hause-kommen anfühlen. Dabei behauptet er nie, die Lösungen zu kennen, nach denen wir forschen. Aber er zeigt, dass man allein durchs Suchen immer weiter kommt.

[Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3433398]

Deren neues Video sieht übrigens so aus:



Und ich wollte gerade behaupten, der Thees sähe gut aus. Aber dann, dann sah ich das neue Video. Jetzt denke ich da nochmal drüber nach... Außerdem ist er verliebt in Gundula Gause. Und mit der habe ich nix gemeinsam. Glaub ich.

Übrigens...

...hören wir das hier:

Selten klang Pop so klug
Alltag so ungewöhnlich und Wehmut so angenehm. Der Singer-Songwriter Niels Frevert erzählt auf seiner Platte "Du kannst mich an der Ecke rauslassen" vom Glanz kleiner Momente. Wenn akustische Gitarren, Piano und Streicherarrangements zum romantischen Tanz aufspielen, ist sonst eher Schweres, Süßliches oder Oftgehörtes angesagt. Doch Niels Frevert stemmt seine kluge Poesie sogleich wie ein Kitsch-Brecher gegen die wogenden Violinen und verwandelt sie in angenehm leicht klingende Begleitung. Von Alltagsdingen, undefinierbaren Empfindungen, flüchtigen Momenten und einfachen Gegenständen singt er: Waschmaschinen, Wellen, Zweifeln und Freundschaft. Dass dieser Wahrnehmungsreigen nicht banal anmutet, liegt an der Schönheit und Intelligenz von Freverts Reimen, die wie Stimmungsbilder funktionieren.

Der Singer-Songwriter aus Hamburg ist schon länger auf der Musikbühne unterwegs: Von 1991 bis 1996 war er Sänger und Texter der Band Nationalgalerie, mit der er vier deutschsprachige Platten veröffentlichte. Sein Debüt-Soloalbum ("Niels Frevert", 1997) liegt bereits elf, sein letzte Platte "Seltsam öffne dich" (2003) fast fünf Jahre zurück. Album Nummer drei "Du kannst mich an der Ecke rauslassen" scheint nun auf den ersten Blick mit nur neun Stücken überraschend kurz. Doch ist das Resultat eine wohl gefilterte Zusammenstellung, auf der sich Frevert trotz allem Zeit lässt für Vorspiele und ausschweifende Instrumentalstrecken. Sie geben den Texten Raum zum Atmen und dem Hörer Platz zum spielerischen Weiterdenken, auf seiner Suche nach Antworten, die in den Liedern immer neu angestoßen wird. So im selbstreferentiellen Song "Der Typ, der nie übt", dessen heitere Selbstanalyse ungemein beschwingt ("Sprang für Geld aus Telegramm-Torten/hatte früher Autogrammkarten/unterschrieben mit der Typ, der nie übt/wie ein Hellseher, der schief im Dunkeln liegt/[...] Mit einem blassen Schimmer/die Frage ist wie immer/wie es weiter geht/mit dem gewagten Plan/und der leisen Ahnung/worum es eigentlich geht"). Suche, Flucht und Ankommen liegen auf diesem Album eng beieinander, getragen vom positiven Sound der Instrumentierung. Zu jazzig lockerem Beat singt Frevert in "Ich möchte mich gern von mir trennen" - das im Original von Hildegard Knef stammt - über ewige Selbstzweifel, den Wunsch, sich zu entfliehen und die schwierige Aufgabe, sich zu lieben. Der nonchalante Ton dieses "inneren Monologs" macht die Klage fast beiläufig, als kehre sie ab und an selbstverständlich wieder ("Ich nahm auf mich leider nie Rücksicht/von mir tief gekränkt steh ich hier/deshalb nehm ich lieber zur Vorsicht/auf längre Zeit Abstand von mir"). Niels Frevert Foto: Tapete, Tobias Stachelhaus Melancholie ohne Tristesse: Niels Frevert bewahrt die Leichtigkeit in seinen Liedern.

Wie ein bewegender Kurzbesuch in der Heimat klingt dagegen der zärtliche Song "Niendorfer Gehege", Freverts Geschichte von der Begegnung zweier alter Freunde. Er beschreibt den Moment, in dem die alte Vertrautheit schön und warm zurückkehrt und sogleich in Zwist tritt mit dem seltsamen Gefühl der Veränderung ("Es tut so gut dich wiederzusehen/'n bisschen komisch, in den Arm zu nehmen/mein Freund, ich geb ein' aus/was willst du trinken./Stell dich zu mir/erzähl breit und lang/wie es dir in der Zwischenzeit ergang/hier ist genug Platz für krumme Gedanken.")

Die Ballade "Aufgewacht auf Sand" als letzter Song der Platte führt schließlich mit sanften Gitarrenmelodien ins Atmosphärische - dorthin, wo Alltagssuche und Traumheimat sich begegnen ("Eingeschlafen und/aufgewacht auf Sand/den Wellen in der Nacht/hinterher gerannt"). Die unaufgeregte, ein wenig rauchige Stimme Freverts streut hier leichte Wehmut, bleibt aber fern von depressiven Jammerarien. Was auf diesem gelungenen Pop-Album an Sehnsucht und Melancholie erklingt, ist relaxt, wohlig und schmeichelnd, vertrautes Gedankengut vieler (Tag-)Träumer und Viel-Denker - diese Songs könnten zu ihren treuen Begleitern werden.

[http://www.amazon.de/Du-Kannst-Mich-Ecke-Rauslassen/dp/product-description/B0011FM9HU] - naaa. Eine von uns hat diesen Text geschrieben. Naaaa.

- das klingt dann so -



und dabei sehen wir so aus:

Remember the days...

...the good old'nes! Jaja, kaum zwei Flaschen Wein gepichelt, dabei ein paar alte Bilder aus Mainz beschaut und schon wird es hier beschaulich nostalgisch. Damit ihr im fernen Berlin / Mainz / Bremen undwoihreuchsonstsorumtreibt auch was davon habt, hier ein paar Impressionen von Axxel und Isas Pasta-Abschied (gab es Pasta? hicks...).



Beautiful beyond compare...

...und singen kann se auch no'!



Beschwipst und internet-selig grüßen Stuttgart und Mainz AUS Stuttgart.



PS: Die angeforderten Umzugs-Bilder und Einblicke in die neue Butze folgen, sobald Mainz in der neuen Wohnung das W-Lan Kabel angeschlossen hat.

Freitag, 12. September 2008

Donnerstag, 11. September 2008

Starttermin: 06. November 2008

...aber ich dachte, ich poste den fantastischen trailer für den neuen bond jetzt hier schon mal, damit keiner auf die idee kommt, zu behaupten, er hätte nichts davon gewusst.

Sonntag, 7. September 2008

Hihi

ick lach mir tot...

heute auf express.de: interview mit patrick helmes. dazu nur dieser auszug:





kann ihm mal einer sagen, dass das, was er meint, reguläre spiele sind am samstag in leverkusen, kein training?

Freitag, 5. September 2008

It's Friday, I'm in Love

Erinnerte mich gestern dieses netten Songs aus einer Zeit, als auf MTV noch Musikvideos liefen. Wer´s mag, kann sich das Ding als MP3 hier runterladen, rechtsklick und Speichern unter…

Kann mir einer den neuen Microsoft-Spot erklären?

Microsoft hat 300 Millionen Dollar in eine neue Werbekampagne gesteckt. Mit dabei ist Jerry Seinfeld. Der Clip ist durchaus recht amüsant, aber ich versteh´ die Message nicht. Ihr? Bitte um Aufklärung.



UPDATE:

"War das jetzt lustig gemeint? Was für eine kryptische Werbung."

Puh, ich bin doch nicht blöd. Spiegel Online rafft es auch nicht.

In was für einer Stadt lebe ich eigentlich?

Nachdem ich am Mittwoch bei den Dong-Xuan-Hallen in Lichtenberg war – drei Markthallen vollgestopft mit aus Asien importierten Spielwaren, Mode, Lebensmitteln und Beautysupply – hat mich die abschließende Recherche darüber auf einen taz-Artikel gebracht, dem ich staunend folgendes entnahm:

"Berlin ist das einzige Bundesland, in dem die Polizei seit den 90er-Jahren durchgängig ein Kommissariat zur Bekämpfung der organisierten vietnamesischen Kriminalität unterhält."

Es gibt organisierte vietnamesische Kriminalität? In Deutschland respektive Berlin? Jede Bananenrepublik erlaubt sich mittlerweile den Luxus, eine organisierte Kriminalität zu unterthalten – es gibt Triaden, Mafia, Yakuza, N’Dragheta, Russenmafia undundund. Wo bleibt denn Deutschland dabei?

Joey Tribiani schreibt jetzt für die GALA

Als ich gestern einen netten kleinen Bericht auf GALA.de über Josh Hartnetts unfreiwillige Freizügigkeit gelesen habe, kam mir irgendwie Joey in den Sinn:
Hier das Zitat aus dem Artikel:
"Als das Personal das Paar bemerkte, musste es umgehend die Bibliothek verlassen. Josh wurde von den Sicherheitsleuten empfohlen, seine persönlichen Dinge "in Zukunft" lieber woanders zu erledigen."
Jetzt Joey:


Verdächtig, oder??

Donnerstag, 4. September 2008

Super Happy Fun Land! With Ice cream! Without Jews.

The Streets: Everything is Borrowed

Solchen Leuten...


...könnte ich mit wachsender Begeisterung auf´s Maul hauen.


Und die Karten gehen definitiv für noch viel mehr weg.

Mittwoch, 3. September 2008

The times, they are a-changin'

Früher sah das alles noch so aus:

Heutzutage laufen die Kids so herum:

Die neue Generation von Beverly Hills. Wer sich den Piloten anschauen möchte, kann das hier tun. Ich hab´s noch nicht ganz durchgesehen, aber anscheinend spielen Shannen Doherty und Jenny Garth auch irgendwie mit.

Neuer Guy-Ritchie-Film

Eben bei SpOn gesehen. Besteht nicht jeder GR-Film aus "Blei, Blut und coolen Sprüchen"? Kann man überhaupt von einem "neuen" Film reden? Oder sollte man vielleicht eher von "einem weiteren" Film schreiben?

100 Jahre Tschacks


Converse wird 100 Jahre und feiert sich mit einer Werbekampagne, die unterschiedliche Prominente aus den Bereichen Musik, Literatur, Sport und Film vereint. Einige davon sind gar Werbeträger, obwohl sie das bemerkenswerte Handicap haben, tot zu sein. Immerhin haben Pharell, Julien Casablancas und Santogold einen Song aufgenommen, der auch der Entpolitisierung des einstigen Unangepassten-Schuhs Rechnung trägt ("Just wanna dance"). Groovig ist er aber allemal: Link.

Dienstag, 2. September 2008

Montag, 1. September 2008

Für unlustige Tage

ist dieser Link sehr gut zu gebrauchen. Konzentriert lesen und ich schwöre, man lacht sich den Arsch ab. Gut, wahrscheinlich nur die Herren der Schöpfung, aber immerhin, 50% der Zielgruppe erreicht!

Dazu sage ich: Yay Cookies!

Paranoid Android

Da dachte ich doch immer, nur die Deutschen lieben es, einander zu denunzieren. Pah! Mischt man ein allgemeines Misstrauen mit ausgeprägter Xenophobie und einer konkreten Telefonnummer, kommt in UK folgendes dabei heraus:


























Die dazu passende Gegenkampagne kann man sich hier ansehen.

Donnerstag, 28. August 2008

Mythos Empathie (Bild-Style)


also...
bild.de...
hmm..
millionärsfamilie umgebracht...
haus danach niedergebrannt...
WAS?
alle haustiere ermordet?!
GRAUSAM!
(die Bild schafft es echt immer und immer wieder, sich als völlig hirnfrei zu zeigen)

ps:die filmrechte hat michael haneke sich bestimmt schon gesichert. "i wui halt zeygen, wie schlimm gwalt is."

Mittwoch, 27. August 2008

Bitte klatschen Sie jetzt!

www.texttourismus.de

48 Stunden...


...können allen, nur nicht mir und meinen Kisten genügen: Umziehen ist wirklich, wirklich der Albtraum.

Vor allem, wenn man schon am vorangehenden Wochenende streicht und es schafft, sich dabei irgendwie das liebe Kreuz zu verzucken. Gnah.

Aber mit ein paar Voltaren auf der Festplatte sieht die Welt schon viel freundlicher aus - und ab Samstag bin ich Bretzenheimerin!

Mutprobe


Als was anderes kann man das hier nicht bezeichnen. Wer kommt auf solche Ideen? Ich möchte, dass die Personen, die so etwas trinken entweder sofort ausgewiesen werden (wohin ist mir egal, hauptsache raus) oder aber ein Schild umgehängt bekommen, auf dem steht "Georgien. Bombardier mich!". Und dann rufen wir die Russen an. Und ich dachte, Beck´s Ice wäre das Ende der Fahnenstange.

Montag, 25. August 2008



















So kann's doch bleiben!

Navvi uff schwäbisch

Also, ich muss ja wirklich sagen, es ist erstaunlich, wieviele Klischees man in Stuttgart findet...dabei wollte ich doch unbedingt das Gegenteil beweisen...*grummel*

Ich war am Freitag mit Freunden einer Kollegin unterwegs, die mich nachts noch heimgefahren haben. Und um sich im Dschungel dieses großen Dorfes zurecht zu finden, haben sie ihr Navi angestellt...und das war SCHWÄBISCH! Ich dachte, es liegt am Bier, aber das war tatsächlich ein echtes Dialekt-Navi.
Hier also der Text des Geräts kurz bevor wir mein Haus erreicht haben:
"Do vorne fahret se rechts num. Dann henn ses gschafft. Des war doch gar net so schwär."

Liebe Grüße aus Strangetown:), Isa